Modetrend Klimawandel
Posted on | Januar 8, 2010 | Kommentare deaktiviert
Jaja, ich geb’s ja zu – ich habe weder frohe Weihnachten noch einen guten Rutsch gewünscht, also hole ich das nachträglich nach: Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr! :-D
Nun aber zum Artikel. Wir leben ja bekanntlich wissenschaftlich gesehen in einer Eiszeit[*]. Andere Warmzeiten gab es schon immer und die letzte endete vor ein paar Millionen Jahren. Ebenso wurde hinlänglich bewiesen, dass weitaus unbeeinflussbarere Gründe wie z.B. die Sonnenaktivität dafür verantwortlich sind, dass sich das Klime wirklich drastisch verändert. Dennoch erfindet der Mensch allerlei Gründe, um sich in beinahe masochistischer Manier selbst die Schuld am Klima zuzuschieben: Abholzung der Wälder, also der “grünen Lunge” des Planeten, die vielen Autos und die gigantische Industrie mit ihren CO2- und sonstigen Abgasen, die gewaltige Viehzucht, die große Fastfood-Ketten in den ehemaligen Urwäldern Südamerikas betreiben und die Konsumgier der Menschen allgemein sind nur einige Gründe.
Seit neuestem ist man ja auf den Methanzug aufgesprungen und man hat allen ernstes anerkannt, dass Methan wesentlich schlimmer als CO2 ist, also eigentlich eine gute Neuigkeit. Dennoch überwiegt der pure Lobbyismus, wenn die Menschen alle möglichen an den Haaren herbeigezogenen Ursachen des Klimawandels vorbringen, in der Hoffnung, dass man sie erhören möge und ihre Probleme lösen werde. In unseren Tagen ist der Klimawandel das perfekte Argument, um Rechte für Tiere durchzusetzen, der Konkurrenz in Fernost Probleme zu bereiten oder die Globalisierung zu verteufeln.
Doch bei näherer Betrachtung entpuppen sich viele Punkte als – für den Klimawandel – irrelevant oder als gänzlich falsch. Zum Beispiel die Abholzung der Wälder ist viel mehr ein moralisches Problem – durch die Globalisierung und die Konsumgier der Menschen wird alleine die Abholzung der Wälder vorangetrieben, das Klima wirklich erwärmen oder anderweitig schädigen tut das – sofern es nicht Brandrodung ist – nicht. Und das CO2, das durch die Urwälder nicht in O2 zurück reagiert, verschwindet einfach im Meer und wird dort aufgespalten. Denn dem Meer wird ohnehin eine zu geringe Bedeutung zugewiesen. Das Meer kann vieles ausgleichen, was der Mensch offensichtlich kaputt macht.
Aber genauso verhält es sich auch mit den Autoabgasen und der Viehzucht – beides ist eher schädlich für die Moral denn fürs Klima. Für den Menschen mag es schlecht sein, weil teilweise in Städten wie Los Angeles und San Francisco durch das viele CO2 eine schlechte Luft herrscht, aber diese paar Gasglocken sorgen nun recht nicht dafür, dass sich das Klima stark erwärmt.
Man sieht also sehr schön, dass viele der von selbsternannten Klimaaktivisten vorgebrachten Gründe entweder das Klima nicht beeinflussen oder ganz und gar falsch sind – der Klimawandel mutiert wahrlich zu einem Trend der Lobbyisten, ihre Wünsche nach diesem Prinzip umzusetzen. Doch neben der Gefahr, dass viele der Gründe das Klima gar nicht schädigen und es viel zu sehr ausgenutzt wird, gibt es noch eine weitere Gefahr in der Diskussion ums Klima: Die Pauschalisierung.
Heutzutage werden viele Maßnahmen pauschalisiert. Ökologisch leben wird als grundsätzlich gut dargestellt, aber wie bereits ein vom SPIEGEL erstellter Klimarechner zutage brachte, wird durch diese Lebensweise gegenüber eine schlicht normalen lediglich ca. 6 Tonnen CO2 im Jahr eingespart, welche durch nur einen einzigen Urlaub im Jahr, beispielsweise nach Thailand, bereits wieder wett gemacht werden. Und auch dieses CO2. Wenn ich die Leute schon wieder höre, wie sie gegen dieses unschuldige Gas wettern! Ein weiser Mensch sagte einmal, dass, wenn viele Millionen Menschheit eine Dummheit erzählen und glauben, dies immer noch eine Dummheit bleibt. So verhält es sich mit dem CO2. Das CO2 mag zwar nicht gesund sein, doch das Klima verändern tut es ebenso wenig. Natürlich hält es ein paar der Sonnenstrahlen auf der Erde, sodass diese sich leicht wieder aufheizt, aber man braucht tausende Tonnen CO2, um eine wesentlich geringere Menge eines viel schlimmeren sogenannten “Klimakillers”, nämlich dem Methangas, wieder aufzuwiegen, von seiner Wirkung her.
Und hier kann ich gleich eine weitere Pauschalisierung entkräften: Verbrennung. Viele Menschen glauben, dass Verbrennung das Klima extrem schädigt und schlecht ist. Doch, wie ich anfangs erwähnte, wurden in Sibirien große Mengen eingeschlossenen Methans unter der Eisdecke gefunden. Wenn sich das Klima weiter erwärmt, werden diese Eismengen schmelzen und das Methan freisetzen. Einmal in der Atmosphäre wird es das Weltklima weiter erwärmen und mehr Methan freisetzen. Scheinbar ein Teufelskreis. Doch jetzt kommt der Chemiker in mir raus: Wenn man einen Stoff verbrennt, wird er unter Reaktion mit Sauerstoff in kleinere Moleküle aufgespalten. Im Falle des Methans sieht das so aus:
CH4 (Methan) + 2 * O2 (Sauerstoff) —> CO2 + 2 * H2O (Wasser)
Das heißt, es entsteht doppelt soviel Wasser wie CO2. Dieses Wasser kondensiert, fließt irgendwie in die Weltmeere und kann dort helfen, das entstandene CO2 aufzunehmen. Denn Wasser kann CO2 in großen Mengen aufnehmen. Dadurch wäre die Gefahr gebannt. Es ergäbe sich aber ein neues Problem: Die weltweiten Wasserspiegel könnten um einige Zentimeter steigen. Eigentlich kein Problem, aber der Mensch ist ja von Natur aus feige und faul und traut sich nicht, seine Lebensweise zu ändern. Küstenstädte wie Hamburg, Bremen und New York würden die Menschen nicht teilweise aufgeben, und so versucht man, genau das zu verhindern. Es gibt da nur ein Problem: Es wird in jedem Falle geschehen, es gab oft genug Zeiten auf der Erde, in denen es nicht ein einziges Eiskorn auf diesem Planeten gab, und niemand hat sich beschwert. Ist der Mensch ein Weichei?
Fest steht aber doch, dass dies einer der effektivsten Gegenbeweise gegen diese Pauschalisierung, Verbrennung sei grundlos schlecht, war.
Sicherlich muss ich aber auch zustimmen, was die Brandrodung angeht. Denn dadurch wird ebenso extrem viel Gas frei, nicht nur CO2, sondern auch das – für den Menschen – schädlichere CO (Kohlenmonoxid). Ebenso stimme ich zu, dass Methangas ein extremer “Klimakiller” ist, immerhin hält es viel Hitze auf der Erde und hindert sie am Austritt ins All und ich stimme zu, dass die Industrie in Amerika und China ein Klimakiller ist, da dort nicht nur Wasserdampf und CO2 freigesetzt werden.
Aber: Zuviel CO2 sorgt immer noch nur für schlechte Luft und nicht für einen Klimawandel. Der übrigens laut vieler Vorhersagen momentan überhaupt nicht in Sicht ist, da sich das Weltklima zur Zeit im Großen und Ganzen nicht erwärmt.
Vermutlich ist die dünnste Luft sowieso in den Büros der Politiker und Umweltaktivisten. Und in den dicken Amtsautos, die diese Aktivisten fahren. Denn ich sage euch, ich schätze es als verdammt unwahrscheinlich ein, dass diese Leute freiwillig Hybridautos fahren, oder gar ganz auf Benzin verzichten und mit kleinen Elektrorollern durch die Welt kurven.
Nunja, ich hoffe, ich habe ein klein wenig zur Anti-Klimabewegung beigetragen, auf dass dieser Hype um diese absolut unnötigen Themen sich bald verdünnisiert. Guten Tag.
